Aktualisiert Mai 2026

Projektleiter Erdkabel (Hochspannung) Gehalt 2026: Was die Energiewende wirklich bezahlt

Aktuelle Gehaltsdaten nach Region, Erfahrung und Arbeitgeber-Typ – basierend auf echten Vermittlungsdaten der ADVERGY GmbH.

62.000 €
0–2 Jahre Erfahrung
78.000 €
Bundesdurchschnitt
104.000 €
Senior + Großprojekte
Ihr Marktwert
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Geschätzte Spanne
€/Jahr
Median · Basis: Projektleiter Erdkabel (Hochspannung) 2026
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Auf einen Blick

Projektleiter Erdkabel (Hochspannung) Gehalt 2026

Einstiegsgehalt
62.000 € brutto/Jahr
Median-Gehalt
78.000 € brutto/Jahr
Top-Gehalt
104.000 € brutto/Jahr
Top-Region
Bayern (82.000 € Median)
Top-Arbeitgeber
Übertragungsnetzbetreiber (TSO) (87.000 € Median)
Quelle: ADVERGY Vermittlungsdaten 2026 Methodik ansehen
Regionaler Vergleich

Projektleiter Erdkabel (Hochspannung) Gehalt nach Bundesland.

Regionale Unterschiede bei Energie-Gehaltern sind deutlich. Norddeutschland führt mit Offshore-Wind und den großen Netzbetreibern, Süddeutschland mit erneuerbaren Projekten und Speicherlösungen.

RegionEinstiegMedianTop
Hamburg63.000 €80.000 €106.000 €
Bayern65.000 €82.000 €109.000 €
Baden-Württemberg64.000 €81.000 €108.000 €
Nordrhein-Westfalen63.000 €80.000 €106.000 €
Niedersachsen62.000 €78.000 €104.000 €
Berlin60.000 €76.000 €101.000 €
Sachsen58.000 €73.000 €97.000 €
Erfahrungsstufen

Projektleiter Erdkabel (Hochspannung) Gehalt nach Erfahrung.

Berufserfahrung ist der stärkste Gehaltshebel. So entwickelt sich Ihr Gehalt über die Jahre.

ErfahrungGehaltsspanneMedianTypische Rolle
0–2 Jahre57.000 € – 68.000 €62.000 €Junior / Einsteiger
3–5 Jahre68.000 € – 82.000 €72.000 €Professional
5–10 Jahre76.000 € – 96.000 €84.000 €Senior
10–15 Jahre92.000 € – 104.000 €99.000 €Lead / Teamleitung
15+ Jahre104.000 € – 130.000 €114.000 €Abteilungsleiter / Head of
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Arbeitgebertypen

Projektleiter Erdkabel (Hochspannung) Gehalt nach Arbeitgeber.

Der Arbeitgebertyp bestimmt nicht nur das Gehalt, sondern auch Benefits, Projekte und Karrierewege in der Energiewirtschaft.

ArbeitgeberEinstiegMedianTopBenefits
Übertragungsnetzbetreiber (TSO)
TenneT, 50Hertz, Amprion, TransnetBW
67.000 €87.000 €112.000 €Tarif, Bonus, Pension, 30+ Tage Urlaub
OEM / Hersteller
Siemens Energy, Nordex, Enercon, Linde, Hitachi Energy
65.000 €84.000 €114.000 €Tarif (IG Metall), Bonus, bAV, internationale Karriere
Projektentwickler / Utility
RWE, EnBW, Vattenfall, wpd, BayWa r.e.
64.000 €83.000 €112.000 €Bonus 10-20%, Firmenwagen, Home-Office
Verteilnetzbetreiber (DSO)
HanseWerk, Westnetz, Avacon, Bayernwerk
63.000 €81.000 €104.000 €Tarif AVEU/BDEW, Pension, Jobsicherheit
EPC / Dienstleister
SPIE, Bilfinger, Omexom, SAG, ENGIE
60.000 €76.000 €99.000 €Firmenwagen, Montagezulagen, flexible Einsätze
Insider-Tipp von ADVERGY

Projektleiter Erdkabel (Hochspannung) mit mehrjähriger Erfahrung bei einem Übertragungsnetzbetreiber (TenneT, 50Hertz, Amprion, TransnetBW) können beim Wechsel zu einem OEM oder Projektentwickler typischerweise 15-25% Gehaltsplus erzielen. Grund: TSO-Wissen ist in der Industrie rar und wird entsprechend bezahlt. Umgekehrt zahlen TSOs für Kandidaten aus der Industrie Spitzenprämien für Praxiserfahrung aus Projekten.

Markt & Trends

Projektleiter Erdkabel (Hochspannung) im Markt 2026: Treiber, Trends und Gehaltspotenzial

Die deutsche Energiewende ist der größte Infrastruktur-Investitionszyklus der Nachkriegszeit. Bis 2035 fließen rund 500 Milliarden Euro in Stromnetze, Offshore-Wind, Wasserstoff und Speicher. Projektleiter Erdkabel (Hochspannung) sind eine der Schlüsselrollen in dieser Transformation – und entsprechend begehrt am Arbeitsmarkt.

Besonders im Segment Netzbau & Umspannwerk herrscht ein akuter Fachkräftemangel. Netzbetreiber, OEMs, Projektentwickler und EPC-Dienstleister konkurrieren um erfahrene Ingenieure und Techniker. Das treibt die Gehälter: Allein im Jahr 2025 sind die Top-Gehälter in der Energiewirtschaft laut aktuellen Marktdaten-Report um 6-8% gestiegen – weit über dem allgemeinen Lohnniveau.

Für dich als Projektleiter Erdkabel (Hochspannung) bedeutet das: Der Markt sitzt am kürzeren Hebel. Wer seine Gehaltsentwicklung aktiv steuert, profitiert überdurchschnittlich vom aktuellen Boom. Besonders wertvoll sind Kombinationen aus technischer Tiefenexpertise und Projekt- oder Führungserfahrung.

Gehaltshebel

Welche Faktoren bestimmen das Gehalt ein Projektleiter Erdkabel (Hochspannung)?

Arbeitgebertyp

Der größte Hebel: Übertragungsnetzbetreiber und OEMs zahlen bis zu 15-20% mehr als klassische EPC-Dienstleister. Projektentwickler wie RWE, EnBW oder Vattenfall liegen im Mittelfeld, bieten dafür oft attraktive Bonussysteme und Firmenwagen. Im öffentlichen Dienst ist das Gehalt gedeckelt, dafür bekommst du maximale Jobsicherheit und Pension.

Segment und Technologie

Spezialisierung zahlt sich aus: HGÜ, Offshore-Wind und Wasserstoff-Großanlagen gehören zu den bestbezahlten Nischen. Wer auf Rand-Technologien wie Konverterstationen, 66-kV-Array-Kabel oder PEM-Elektrolyseure spezialisiert ist, kann 15-25% über dem Median-Gehalt verhandeln.

Region

Hamburg und Norddeutschland (Offshore-Cluster) sowie Süddeutschland (TransnetBW, Siemens Energy) zahlen am besten. Zwischen München/Hamburg und Ostdeutschland können bei gleicher Rolle schnell 15.000 Euro Jahresgehalt Unterschied liegen – allerdings bei deutlich niedrigeren Lebenshaltungskosten im Osten.

Zusatzqualifikationen

Die stärksten Gehaltstreiber sind: IEC 61850 und Schutzprüfung (Omicron), HGÜ-Technologie, GWO Basic Safety Training und ATEX-Zertifikate für H2-Projekte. Eine Kombination aus technischem Studium und spezialisierter Zertifizierung schlägt oft reine Berufserfahrung.

Personalverantwortung

Vom Spezialisten zum Teamleiter ist der größte einzelne Gehaltssprung. Wer 3-5 Mitarbeiter führt, verdient typischerweise 10-18% mehr. Ab Gruppen- oder Abteilungsleitung mit 10+ Köpfen sind sechsstellige Gehälter realistisch – besonders bei TSOs und großen Projektentwicklern.

Karrierepfad

Vom Einstieg zum Top-Verdiener.

Stufe 1: Junior Projektleiter Erdkabel (Hochspannung)
57.000 €-68.000 €
0-3 Jahre

Du unterstützt erfahrene Kollegen, übernimmst erste Teilaufgaben in Projekten und lernst die branchenspezifischen Normen und Prozesse kennen. In der Energiewirtschaft sind die ersten 2-3 Jahre Investition in Tiefenwissen.

Stufe 2: Projektleiter Erdkabel (Hochspannung)
68.000 €-82.000 €
3-7 Jahre

Du arbeitest eigenständig an Projekten, übernimmst Teilpaket-Verantwortung und bist erste Ansprechperson für dein Fachgebiet. Der Sprung vom Junior zum eigenständigen Projektleiter Erdkabel (Hochspannung) ist der wichtigste Karriereschritt – hier entscheidet sich deine weitere Richtung.

Stufe 3: Senior Projektleiter Erdkabel (Hochspannung)
82.000 €-99.000 €
7-12 Jahre

Du verantwortest Großprojekte oder spezialisierte Themen, führst erste Mitarbeiter oder Teilteams und bist anerkannter Experte in deinem Segment. Auf diesem Level entscheidest du dich zwischen Fach- und Führungskarriere.

Stufe 4: Lead / Abteilungsleitung
99.000 €-130.000 €
12+ Jahre

Du führst ein Team von Projektleiter Erdkabel (Hochspannung)s, verantwortest Umsatz- und Ergebnisziele und gestaltest strategische Projekte mit. Alternative: Fachkarriere als Principal Engineer oder technischer Experte mit gleichwertigem Gehalt.

Verhandlungstipp

Als Erdkabel-Projektleiter ist dein schärfster Hebel die belegbare Kabel-Trassen-Kilometrage, kombiniert mit Spannungsebene und Kabelsystemtyp. Konkret vorbereiten: verantwortete Trassenlänge (z.B. "34 km Offshore-Onshore-Anbindung 220-kV-AC"), Kabelsystem (XLPE-VPE, Ölkabel-Ertüchtigung, 525-kV-HGÜ-DC), Anzahl Muffen und Crossings (Autobahn/Bahn/Gewässer). Wer beim SuedLink- oder SuedOstLink-Korridor als Teilabschnittsleiter gearbeitet hat, liegt laut Advergy-Vermittlungsdaten (n=24 Erdkabel-PLs, 2024-2026) um 15-22k über dem Median – in absoluten Zahlen heißt das: von 92k auf 108k-114k ist absolut üblich beim Wechsel. Zweiter Hebel: HGÜ-DC-Muffen-Know-how. Prysmian, NKT und Sumitomo schulen nur ausgewählte PLs auf ihre 525-kV-Muffenfertigung – wer dieses Premium-Training hat, kann bei TSOs (Amprion, TenneT) 10-15k über Basisband verhandeln, weil die DC-Muffe der dickste Engpass der HGÜ-Korridore ist. Dritter Hebel: HDD-Horizontalbohrungen (Horizontal Directional Drilling). Projekte mit 5+ HDD-Querungen sind logistisch anspruchsvoll und werden von OEM-Dienstleistern wie SPIE, Bilfinger und Omexom mit 6-9k Aufschlag bezahlt. Nenne NIE dein aktuelles Gehalt zuerst: „Für einen 18-km-Teilabschnitt im HGÜ-Korridor mit 4 HDD-Querungen und 12 Muffengruben erwarte ich eine Zielvergütung zwischen 105k und 118k, inklusive 15% Projektbonus und Firmenwagen Mittelklasse+.“ Zusatzforderungen: CIGRÉ-WG-Mitgliedschaft (kostenlos über AG, aber Prestige), Weiterbildungsbudget 4.000 EUR/Jahr (Prysmian Academy, NKT School), Erschwerniszulage bei Fernbaustellen >80 km (55-70 EUR/Tag BRTV-Regelung) und Prämie 8-15k bei Inbetriebnahme im Zeitplan (Meilenstein-Bonus). Fehler vermeiden: Koppele Projekt-Boni an Commissioning-Meilensteine, nicht an „Projektabschluss“ – der zieht sich oft.

Weiterbildung

Zertifizierungs-Roadmap: Diese Weiterbildungen zahlen sich aus.

Jede Zertifizierung wirkt direkt auf Ihr Gehalt. Die folgende Übersicht zeigt Kosten, Dauer, typische Gehaltssteigerung und Schwierigkeitsgrad.

Prysmian / NKT Muffenmontage HGÜ-Systeme 320-525 kV
Prysmian Academy (Gron), NKT School (Karlskrona), Sumitomo Yokohama
Kosten
Intern finanziert durch AG (ca. 8.000-12.000 € Value)
Dauer
3 Wochen Werksschulung in Gron (FR) / Karlskrona (SE)
Gehaltsplus
+10.000–15.000 €
Schwierigkeit
Schwer
Die Premium-Qualifikation für HGÜ-Erdkabel-PLs – wird typischerweise nicht öffentlich gebucht, sondern nur über AG-Nominierung vergeben. Wer eine dieser drei Schulungen hat, ist in der Industrie markiert. Insider-Tipp: Bei Einsätzen für Amprion oder TenneT im HGÜ-Umfeld im Eingangsgespräch explizit nach Muffen-Herstellerschulung fragen – AG übernimmt Kosten bei 2-Jahres-Bindung.
Schwer
IPMA Level C (Certified Project Manager)
GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement
Kosten
3.500–4.500 €
Dauer
3–6 Monate
Gehaltsplus
+6.000–9.000 €
Schwierigkeit
Schwer
In DACH akzeptierter PM-Standard auf Senior-Ebene. Assessment mit 2 Fallstudien + 3h-Klausur. Bei TenneT, 50Hertz, Amprion und TransnetBW für Projektleiter-Positionen ab 70 Mio. Euro Volumen de facto Pflicht. Refresher alle 5 Jahre.
Schwer
HDD-Fachkraft (Horizontal Directional Drilling Expert)
DCA (Drilling Contractors Association), Herrenknecht Academy, VDRK
Kosten
2.200–3.000 €
Dauer
5 Tage + Baustellen-Praxis
Gehaltsplus
+5.000–7.500 €
Schwierigkeit
Mittel
Spezialwissen für Kabelzug durch HDD-Rohre bei Autobahn-/Fluss-Kreuzungen. HDD-Pannen (festsitzender Pilot, Bentonit-Ausbruch, Grundwasser-Einbruch) können Projekte um Monate verzögern – PLs mit HDD-Zertifikat bekommen bei Prysmian, NKT-Pohlheim und SPIE Premium-Stundensätze.
Mittel
CIGRÉ Working Group B1 (HV Insulated Cables) Mitgliedschaft
CIGRÉ International Council on Large Electric Systems
Kosten
Kostenlos bei Entsendung durch AG
Dauer
3–6 Jahre WG-Arbeit
Gehaltsplus
+4.000–7.000 €
Schwierigkeit
Mittel
Keine klassische Zertifizierung, aber eine der stärksten Karriere-Hebel: WG-Mitgliedschaft bedeutet persönliche Netzwerk-Einbindung in die globalen Entwickler von Kabelsystem-Normen (IEC 62067, IEEE 404). Bei TSOs und OEMs ist CIGRÉ-WG eine klare Senior-Referenz, die bei Wechseln +4k Aufschlag rechtfertigt.
Mittel
SCC**-Zertifikat + BImSchG-Fachkunde Immissionsschutz
TÜV Rheinland, DEKRA, Haus der Technik Essen
Kosten
1.200–1.800 € (Paket)
Dauer
2 Tage SCC** + 3 Tage BImSchG
Gehaltsplus
+3.000–5.000 €
Schwierigkeit
Einfach
Pflicht-Minimum für Baustellenzugang und BImSchG-Genehmigungsverfahren. Erdkabel-Trassen über 15 km brauchen BImSchG-Genehmigung – PLs mit Fachkunde können Behördengespräche selbst führen, das spart 2-4 Monate Genehmigungszeit.
Einfach
Projekt-Realität

Typische Projekte — Volumen, Dauer, Technologie.

Die Art und Größe Ihrer Projekte entscheidet maßgeblich über Ihr Gehalt. Hier typische Projektszenarien mit Volumen, Dauer und Schlüsseltechnologien.

110-kV-Erdkabel Verteilnetz (8 km Stadtquartier Hamburg)
12–18 Mio. €· 12–16 Monate
XLPE-Kabel 1x630 mm² CuMuffen Prysmian Click-FitOffene Bauweise + 2x HDD-QuerungenVDE-AR-N 4120SCADA-Integration in DSO-Leitstelle
Klassisches Einstiegsprojekt mit städtischer Komplexität: Abstimmung mit Denkmalschutz, Verkehrslenkung, Straßenbaulastträger und Versorger-Spartenkonferenz sind die echten Herausforderungen. Wer hier 8 km in 14 Monaten fertigstellt, springt beim nächsten Wechsel direkt auf Professional-Level mit 88-95k.
380-kV-Erdkabel-Kompaktstrecke Netzausbau Süd (25 km)
85–130 Mio. €· 24–30 Monate
XLPE 380 kV 2500 mm² Al2 Systeme parallel im Sandbett4 HDD-Querungen (Autobahn A3, Main, ICE-Trasse, Gas-Leitung)Thermische Auslegung DIN IEC 60287BImSchG-Planfeststellung mit Erörterungstermin
Hier steckst du im Spannungsfeld zwischen Bürgerinitiativen, BImSchG-Behörde, TSO-Bauherr (TransnetBW/Amprion) und Kabelkonsortium. Thermische Kabelauslegung mit Rückstromkompensation und Cross-Bonding-Schema (3 Abschnitte à 500-700 m) lernst du nur hier. Referenz rechtfertigt 105-118k bei nächstem Wechsel.
HGÜ-Korridor SuedLink Teilabschnitt (45 km, 525-kV-DC)
450–680 Mio. € (Teilabschnitt)· 42–54 Monate
525-kV-DC-Erdkabelsystem Prysmian/NKTExtrudierte XLPE-DC-Muffen (2024-Generation)Kabelzug mit Hydraulikwinden 100 kNWärmesenken-Management mit Bentonit-ThermobettParallelverlegung 4 DC-Kabel + 2 Metallmantel-Begleitkabel
Top-Referenz 2026: SuedLink-Erdkabel ist das Megaprojekt der Energiewende. Du lernst 525-kV-DC-Muffenmontage (Engpass: Muffenfertigung vor Ort, 4-6 Tage je Muffe, SF6-freie Prüfung nach IEC 62895), parallele Verlegung mit thermischer Entkopplung und das politische Akzeptanzmanagement. Laut Advergy-Daten (n=24) rechtfertigt diese Referenz einen Aufschlag von 15-25k beim nächsten Wechsel, Freelancer-Einstieg ab Tagessatz 1.150 EUR.
Selbstständig

Freelancer-Tagessätze für Projektleiter Erdkabel (Hochspannung).

Alternative zur Festanstellung: Als selbstständige Fachkraft können Sie deutlich mehr verdienen — trägst aber auch mehr Risiko.

Typische Tagessätze Projektleiter Erdkabel (Hochspannung) (2026)
Netto-Honorar pro Projekttag – je nach Seniorität und Auftraggebertyp
Junior
680 €
0–3 Jahre
Senior
950 €
3–8 Jahre
Lead / Expert
1350 €
8+ Jahre
Auslastung typisch: 190–215 Tage/Jahr (85-92%), besonders stark März-Oktober (Erdbau-Saison)
Vorteile
  • 40–55% höhere Netto-Vergütung als Festanstellung bei EPC-Dienstleistern
  • Steueroptimierung möglich (GmbH-Modell, Firmenwagen, Home-Office-Pauschalen)
  • Spezialisierung auf Nischenthemen lukrativ: HGÜ-Muffen-Experten rufen 1.400-1.600 EUR/Tag auf
  • Freie Projektauswahl – SuedLink, Offshore-Onshore-Anbindungen oder Urban Cabling
Nachteile
  • Keine bezahlte Urlaubs-/Krankheitszeit – PKV mit Krankentagegeld Pflicht (ca. 380 EUR/Monat)
  • Winterpause Dez-Feb: Auslastung kann auf 50-60% einbrechen, weil Erdbau eingefroren
  • Keine bAV/Rentenversicherung – Rürup-Sparrate 1.500-1.800 EUR/Monat nötig
  • Scheinselbstständigkeits-Risiko bei Dauer-Einsätzen beim gleichen TSO über 12 Monate – DRV prüft 2026 strenger (SuedLink/SuedOstLink im Fokus)
Remote-Anteil

Remote-Work in der Energiewirtschaft: Was ist realistisch?

Anlagenpräsenz vs. Home-Office: Der Remote-Anteil hängt stark vom Arbeitgebertyp und Aufgabenfeld ab.

ArbeitgebertypRemote-AnteilVisualisierung
Übertragungsnetzbetreiber (TSO)35%
Verteilnetzbetreiber (DSO)25%
OEM / Hersteller40%
EPC / Dienstleister20%
Gehaltsimpact: Hybrid-Rollen mit 2-3 Tagen Home-Office zahlen im Schnitt 2-4% mehr als reine Vor-Ort-Rollen; 100%-Remote bei klassischen EPCs selten. Erdkabel-PL hat höheren Remote-Anteil als Bauleiter, weil ein großer Teil der Arbeit planerisch ist: BImSchG-Anträge, Leistungsverzeichnisse, thermische Auslegung, Kabel-Logistikplanung und Reporting ans TSO-Bauherrenteam. Typischer Mix: 2-3 Tage Home-Office + 2-3 Tage Präsenz (Baustelle, TSO-Steuerungsmeeting, Kabelkonsortium vor Ort). In der Planfeststellungsphase (12-24 Monate vor Baubeginn) sind 60-70% Remote möglich, in der Bauphase dagegen sinkt der Anteil auf 20-30%. TSOs wie TenneT und Amprion haben seit 2024 Hybrid-Standards mit 2 Präsenz-Tagen, OEM-Dienstleister wie Prysmian Powerlink Germany und NKT Hochspannungssysteme ähnlich. EPCs wie SPIE, Bilfinger, Omexom haben restriktivere Regeln mit 3-4 Präsenz-Tagen. Für 100%-Remote sollte man in Richtung Kabel-Engineering oder Netzplanung wechseln – dort liegen Remote-Anteile bei 70-85%. Wichtig: Bei HGÜ-Muffenmontage ist Vor-Ort-Präsenz über 6-10 Tage am Stück zwingend, plane 4-6 Einsatz-Wochen pro Jahr ein.
Karrierepfad-Alternativen

Fach- oder Führungskarriere?

Ab Senior-Level trennen sich die Wege. Beide Pfade führen zu ähnlichen Gehältern — aber mit unterschiedlichen Anforderungen und Aufgaben.

Fachkarriere
Principal Engineer Kabelsysteme / Cable Systems Expert
115.000 – 140.000 €
Du entwickelst dich zur technischen Autorität für Kabelsystem-Design, Muffen-Technologie und thermische Auslegung. Du berätst mehrere Projekte parallel, arbeitest in CIGRÉ-Working-Groups mit und definierst TSO-interne Standards. Keine Personalverantwortung, dafür hohe technische Selbstbestimmung und internationales Netzwerk.
Typische Vorteile
  • Fachliche Tiefe ohne Personalüberbau
  • Hohe Nachfrage bei TSOs, OEMs (Prysmian, NKT, Sumitomo) und Beratungen (DNV, Ramboll)
  • Internationale Beratungseinsätze (UK HVDC Links, Dänemark Kriegers Flak)
  • Stabile Nachfrage auch in Rezessionsphasen – Kabel-Know-how ist zu selten
Führungskarriere
Programmleiter Kabel-Großprojekte / Head of Cable Projects
125.000 – 165.000 €
Du führst 8-15 PLs und steuerst parallel 3-6 Großprojekte mit 500-1.500 Mio. EUR Gesamtvolumen. Du bist Vertragspartner zum Vorstand der TSOs, verantwortest Portfolio-P&L und gestaltest Bieterstrategie bei den Corridor-Projekten (SuedLink, SuedOstLink, Ultranet). Höchste Boni und LTI-Pakete der Branche.
Typische Vorteile
  • Höhere Bonus- und LTI-Anteile (20-35% variabel)
  • Direkter Draht zu TSO-Vorständen und OEM-Werksleitung
  • Klarer Weg Richtung Geschäftsführung Kabelsysteme
  • Strategischer Einfluss auf Milliarden-Portfolios bis 2035
Was Kandidaten sagen

Echte Stimmen. Anonymisiert. Nachprüfbar.

7 Quotes von Kandidaten die ADVERGY in Energiewirtschaft vermittelt hat — Stand 2025/2026.

★★★★★
„Wasserstoff war für mich Hobby — alle drei großen Pilot-Projekte habe ich nebenbei durchgearbeitet. Hannes hat das in meinem Profil ganz nach vorne gezogen mit Begründung: H2 ist gerade der Pioneer-Premium. Wechsel von 84k auf 108k zu einem Energieversorger der gerade Wasserstoff-Strategie aufbaut.“
Senior Energie-Ingenieur, Mitte 30, Niedersachsen
Klassisch zu Wasserstoff-Pionier
84k auf 108k, 5 Monate
★★★★★
„Netzplaner-Wechsel zu einem Übertragungsnetzbetreiber war intern bei meinem alten Arbeitgeber undenkbar — falsche Branche, falsche Größe. ADVERGY hat den Übergang strukturiert: Drei Monate Vorbereitung mit gezielter Weiterbildung, dann die Bewerbung. Hat geklappt mit 19k mehr und Tarif-Vorteilen.“
Netzplaner Strom, Anfang 40, Bayern
Stadtwerk zu Übertragungsnetzbetreiber
78k auf 97k plus Tarif, Q4 2025
★★★★★
„Asset-Management mit PPA-Schwerpunkt war ein Markt von dem ich kaum gehört hatte. Christian hat mir gezeigt dass mein Hintergrund als Anlageningenieur dort 20 bis 25 Prozent mehr wert ist als in klassischen Betreiber-Rollen. Drei Monate später habe ich angefangen — 96k statt 78k.“
Anlageningenieur, Ende 30, Hessen
Klassischer Betrieb zu Asset-Management
78k auf 96k, 3 Monate
★★★★★
„Ich war zehn Jahre Erzeugungs-Ingenieur in der Kohle-Verstromung — viele Recruiter haben mich abgeschrieben weil keine Zukunft. ADVERGY hat das umgedreht: Operative Großanlagen-Erfahrung ist genau das was Wasserstoff-Großanlagen-Betreiber suchen. Heute bin ich dort Senior und werde gehört.“
Senior Erzeugungs-Ingenieur, Anfang 40, Nordrhein-Westfalen
Konventionell zu Erneuerbare
82k auf 102k, 6 Monate
★★★★★
„Bei meinem alten Stadtwerk gab es keine Aufstiegsperspektive — drei Hierarchie-Ebenen, alle blockiert. Über ADVERGY bin ich bei einem regionalen Versorger gelandet wo die Teamleitung von Tag eins versprochen war. Heute leite ich ein Team von zehn Leuten mit 22k mehr.“
Energiewirtschafts-Ingenieur, Mitte 30, Sachsen
Hierarchie-Aufstieg via Wechsel
72k auf 94k, 4 Monate
★★★★★
„Smart-Grid-Erfahrung war meine Nische — sehr spezifisch, schwer zu vermarkten. Hannes hat zwei Energieversorger identifiziert die exakt diese Kombination suchen. Bei beiden hatte ich ein Erstgespräch, beim zweiten den Zuschlag. Plus 16k und endlich Projekte die mich technisch fordern.“
Smart-Grid-Spezialist, Ende 30, Baden-Württemberg
Nischen-Profilierung
86k auf 102k, Q1 2026
★★★★★
„Was ADVERGY geleistet hat: Vorab-Briefing zu jeder Firma. Bei einem Versorger habe ich vor dem Interview erfahren dass die gerade auf SAP IS-U umstellen — meine SAP-Erfahrung war plötzlich der entscheidende Pluspunkt im Gespräch. Ohne den Hinweis hätte ich das Thema nie angeschnitten.“
Energiedaten-Ingenieur, Mitte 30, Hamburg
Interview-Vorbereitung Impact
76k auf 92k, Q3 2025
Offene Positionen

Aktuelle Energie-Stellen.

Offene Stellen im Bereich Projektleiter Erdkabel (Hochspannung) — exklusive Positionen, die nicht auf Jobportalen ausgeschrieben sind.

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Erfolgsgeschichten: So haben andere ihr Gehalt gesteigert.

66.000 €83.000 €

Projektleiter Erdkabel (Hochspannung) aus Hamburg – Wechsel von EPC → Übertragungsnetzbetreiber, +Tarif und Pension

82.000 €96.000 €

Senior Projektleiter Erdkabel (Hochspannung) aus München – Wechsel in Konzern + 15% Bonusregelung

67.000 €76.000 €

Projektleiter Erdkabel (Hochspannung) aus NRW – Wechsel von DSO → OEM, inkl. Firmenwagen und Weiterbildung

FAQ

Häufig gestellte Fragen zum Projektleiter Erdkabel (Hochspannung) Gehalt.

Wie viel verdient ein Projektleiter Erdkabel (Hochspannung) 2026?
Der Median eines Projektleiter Erdkabel (Hochspannung) liegt 2026 bei 78.000 € brutto pro Jahr. Einsteiger starten bei etwa 62.000 €, erfahrene Profis mit Großprojekt- oder Führungsverantwortung erreichen bis zu 104.000 € und mehr. Die größten Einflussfaktoren sind Arbeitgebertyp (TSO, OEM, EPC, DSO), Segment-Spezialisierung und Region.
Was verdient ein Projektleiter Erdkabel (Hochspannung) bei einem Übertragungsnetzbetreiber?
Bei TSOs wie TenneT, 50Hertz, Amprion oder TransnetBW verdienen Projektleiter Erdkabel (Hochspannung) im Median rund 87.000 € – etwa 10-12% mehr als der Branchendurchschnitt. Mit Tarifvertrag, Bonus und betrieblicher Altersvorsorge liegt das Gesamtpaket oft bei 98.000 €+. Voraussetzung ist typischerweise ein abgeschlossenes Studium und mehrjährige Berufserfahrung im relevanten Segment.
In welchem Bundesland verdient man am meisten?
Hamburg und Bayern zahlen in der Energiewirtschaft am besten. In Hamburg profitiert die Offshore-Wind-Industrie und die Konzernzentralen von HanseWerk und Vattenfall, in Bayern Siemens Energy, Bayernwerk und TransnetBW. Der Abstand zu ostdeutschen Bundesländern kann 10-15% betragen – allerdings bei deutlich niedrigeren Lebenshaltungskosten in Dresden, Leipzig oder Erfurt.
Welche Zusatzqualifikationen steigern das Gehalt am meisten?
Die drei stärksten Gehaltstreiber für Projektleiter Erdkabel (Hochspannung) sind: 1) Segment-Spezialisierung (HGÜ, Offshore-Wind, H2-Großanlagen), 2) Projektmanagement-Zertifikate (IPMA Level C/D, PMP) und 3) technische Zertifizierungen (IEC 61850, GWO, ATEX). Eine Kombination dieser Qualifikationen kann das Gehalt um 15-25% steigern. Besonders wertvoll ist internationale Projekterfahrung (UK, Dänemark, Niederlande).
Wie viel verdient ein Projektleiter Erdkabel (Hochspannung) netto?
Bei einem Bruttojahresgehalt von 78.000 € bleiben einem ledigen Projektleiter Erdkabel (Hochspannung) in Steuerklasse 1 etwa 3400-3650 Euro netto pro Monat. Verheiratete in Steuerklasse 3 kommen auf 3750-4050 Euro netto. Der genaue Betrag hängt von Steuerklasse, Kirchensteuer, Bundesland und Krankenversicherung ab.
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