Aktualisiert September 2026

Projektleiter Freileitungsbau Gehalt 2026: Was die Energiewende wirklich bezahlt

Aktuelle Gehaltsdaten nach Region, Erfahrung und Arbeitgeber-Typ – basierend auf amtlicher Statistik.

65.000 €
0–2 Jahre Erfahrung
82.000 €
Bundesdurchschnitt
115.000 €
Senior + Großprojekte
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Median — · Basis: Projektleiter Freileitungsbau 2026
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Auf einen Blick

Projektleiter Freileitungsbau Gehalt 2026

Einstiegsgehalt
65.000 € brutto/Jahr
Median-Gehalt
82.000 € brutto/Jahr
Top-Gehalt
115.000 € brutto/Jahr
Top-Region
Bayern (86.000 € Median)
Top-Arbeitgeber
Übertragungsnetzbetreiber (TSO) (92.000 € Median)
Quelle: amtliche Statistik Methodik ansehen
Regionaler Vergleich

Projektleiter Freileitungsbau Gehalt nach Bundesland.

Regionale Unterschiede bei Energie-Gehaltern sind deutlich. Norddeutschland führt mit Offshore-Wind und den großen Netzbetreibern, Süddeutschland mit erneuerbaren Projekten und Speicherlösungen.

RegionEinstiegMedianTop
Hamburg66.000 €84.000 €117.000 €
Bayern68.000 €86.000 €121.000 €
Baden-Württemberg68.000 €85.000 €120.000 €
Nordrhein-Westfalen66.000 €84.000 €117.000 €
Niedersachsen65.000 €82.000 €115.000 €
Berlin63.000 €80.000 €112.000 €
Sachsen60.000 €76.000 €107.000 €
Erfahrungsstufen

Projektleiter Freileitungsbau Gehalt nach Erfahrung.

Berufserfahrung ist der stärkste Gehaltshebel. So entwickelt sich dein Gehalt über die Jahre.

ErfahrungGehaltsspanneMedianTypische Rolle
0–2 Jahre60.000 € – 72.000 €65.000 €Junior / Einsteiger
3–5 Jahre72.000 € – 86.000 €75.000 €Professional
5–10 Jahre80.000 € – 106.000 €89.000 €Senior
10–15 Jahre101.000 € – 115.000 €109.000 €Lead / Teamleitung
15+ Jahre115.000 € – 144.000 €127.000 €Abteilungsleiter / Head of

Diese Tabelle ist die Quelle für alle Erfahrungswerte dieser Rolle: Die Stufenseiten unten, das Diagramm und der Karrierepfad lesen genau diese Zeilen. Die Zeilen sind aus Einstieg, Median und Top der Rolle abgeleitet (siehe Methodik). Die Tabelle reicht deshalb an beiden Enden über die Zahlen im Seitenkopf hinaus: Die erste Zeile beginnt beim Berufsstart, die letzte beschreibt den Aufstieg über die Rolle hinaus und kann über dem Top-Gehalt liegen. Einstieg, Median und Top im Seitenkopf beschreiben die Rolle selbst.

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Arbeitgebertypen

Projektleiter Freileitungsbau Gehalt nach Arbeitgeber.

Der Arbeitgebertyp bestimmt nicht nur das Gehalt, sondern auch Benefits, Projekte und Karrierewege in der Energiewirtschaft.

ArbeitgeberEinstiegMedianTopBenefits
Übertragungsnetzbetreiber (TSO)
TenneT, 50Hertz, Amprion, TransnetBW
70.000 €92.000 €124.000 €Tarif, Bonus, Pension, 30+ Tage Urlaub
OEM / Hersteller
Siemens Energy, Nordex, Enercon, Linde, Hitachi Energy
68.000 €89.000 €127.000 €Tarif (IG Metall), Bonus, bAV, internationale Karriere
Projektentwickler / Utility
RWE, EnBW, Vattenfall, wpd, BayWa r.e.
68.000 €87.000 €124.000 €Bonus 10-20%, Firmenwagen, Home-Office
Verteilnetzbetreiber (DSO)
HanseWerk, Westnetz, Avacon, Bayernwerk
66.000 €85.000 €115.000 €Tarif, Pension, Jobsicherheit
EPC / Dienstleister
SPIE, Bilfinger, Omexom, SAG, ENGIE
62.000 €80.000 €109.000 €Firmenwagen, Montagezulagen, flexible Einsätze
Insider-Tipp von ADVERGY

Projektleiter Freileitungsbau mit mehrjähriger Erfahrung bei einem Übertragungsnetzbetreiber (TenneT, 50Hertz, Amprion, TransnetBW) können beim Wechsel zu einem OEM oder Projektentwickler typischerweise ein deutliches Gehaltsplus erzielen. Grund: TSO-Wissen ist in der Industrie rar und wird entsprechend bezahlt. Umgekehrt zahlen TSOs für Kandidaten aus der Industrie Spitzenprämien für Praxiserfahrung aus Projekten.

Markt & Trends

Projektleiter Freileitungsbau im Markt 2026: Treiber, Trends und Gehaltspotenzial

Die deutsche Energiewende ist der größte Infrastruktur-Investitionszyklus der Nachkriegszeit. Bis 2035 fließen rund 500 Milliarden Euro in Stromnetze, Offshore-Wind, Wasserstoff und Speicher. Projektleiter Freileitungsbau sind eine der Schlüsselrollen in dieser Transformation – und entsprechend begehrt am Arbeitsmarkt.

Besonders im Segment Netzbau & Umspannwerk herrscht ein akuter Fachkräftemangel. Netzbetreiber, OEMs, Projektentwickler und EPC-Dienstleister konkurrieren um erfahrene Ingenieure und Techniker. Das treibt die Gehälter – besonders bei gefragten Spezialprofilen.

Für dich als Projektleiter Freileitungsbau bedeutet das: Der Markt sitzt am kürzeren Hebel. Wer seine Gehaltsentwicklung aktiv steuert, profitiert überdurchschnittlich vom aktuellen Boom. Besonders wertvoll sind Kombinationen aus technischer Tiefenexpertise und Projekt- oder Führungserfahrung.

Gehaltshebel

Welche Faktoren bestimmen das Gehalt ein Projektleiter Freileitungsbau?

Arbeitgebertyp

Der größte Hebel: Übertragungsnetzbetreiber und Hersteller zahlen spürbar mehr als klassische EPC-Dienstleister. Projektentwickler liegen im Mittelfeld, bieten dafür oft Bonussysteme und Firmenwagen. Wie stark der Unterschied ausfällt, bildet der Arbeitgebertyp im Gehaltsrechner ab. Im öffentlichen Dienst ist das Gehalt gedeckelt, dafür bekommst du maximale Jobsicherheit und Pension.

Segment und Technologie

Spezialisierung zahlt sich aus: HGÜ, Offshore-Wind und Wasserstoff-Großanlagen gehören zu den bestbezahlten Nischen. Wer auf Rand-Technologien wie Konverterstationen, 66-kV-Array-Kabel oder PEM-Elektrolyseure spezialisiert ist, verhandelt deutlich über dem Median-Gehalt der Rolle.

Region

Laut Regionstabelle zahlen Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg am besten. Zwischen den starken Regionen und Ostdeutschland liegt bei gleicher Rolle ein spürbarer Unterschied – allerdings bei deutlich niedrigeren Lebenshaltungskosten im Osten.

Zusatzqualifikationen

Die stärksten Gehaltstreiber sind: IEC 61850 und Schutzprüfung (Omicron), HGÜ-Technologie, GWO Basic Safety Training und ATEX-Zertifikate für H2-Projekte. Eine Kombination aus technischem Studium und spezialisierter Zertifizierung schlägt oft reine Berufserfahrung.

Personalverantwortung

Vom Spezialisten zum Teamleiter ist der größte einzelne Gehaltssprung. Schon die Führung eines kleinen Teams hebt das Gehalt deutlich. Ab Gruppen- oder Abteilungsleitung sind in den oberen Rollen sechsstellige Gehälter möglich – besonders bei Netzbetreibern und großen Projektentwicklern.

Karrierepfad

Vom Einstieg zum Top-Verdiener.

Stufe 1: Junior Projektleiter Freileitungsbau
60.000 – 72.000 €
0-3 Jahre

Du unterstützt erfahrene Kollegen, übernimmst erste Teilaufgaben in Projekten und lernst die branchenspezifischen Normen und Prozesse kennen. In der Energiewirtschaft sind die ersten 2-3 Jahre Investition in Tiefenwissen.

Stufe 2: Projektleiter Freileitungsbau
72.000 – 106.000 €
3-7 Jahre

Du arbeitest eigenständig an Projekten, übernimmst Teilpaket-Verantwortung und bist erste Ansprechperson für dein Fachgebiet. Der Sprung vom Junior zum eigenständigen Projektleiter Freileitungsbau ist der wichtigste Karriereschritt – hier entscheidet sich deine weitere Richtung.

Stufe 3: Senior Projektleiter Freileitungsbau
80.000 – 115.000 €
7-12 Jahre

Du verantwortest Großprojekte oder spezialisierte Themen, führst erste Mitarbeiter oder Teilteams und bist anerkannter Experte in deinem Segment. Auf diesem Level entscheidest du dich zwischen Fach- und Führungskarriere.

Stufe 4: Lead / Abteilungsleitung
101.000 – 144.000 €
12+ Jahre

Du führst ein Team von Projektleiter Freileitungsbaus, verantwortest Umsatz- und Ergebnisziele und gestaltest strategische Projekte mit. Alternative: Fachkarriere als Principal Engineer oder technischer Experte mit gleichwertigem Gehalt.

Verhandlungstipp

Freileitungsbau-spezifische Verhandlungstaktik: Dein stärkstes Argument sind Trassenkilometer und NABEG-Erfahrung. Nenne NIE dein aktuelles Gehalt zuerst. Bereite drei quantifizierte Cases vor: Wie viele Trassenkilometer hast du verantwortet? Auf welcher Spannungsebene (110 kV, 220 kV, 380 kV)? Welches Projektvolumen (z.B. "Projektleitung 380-kV-Freileitung, 85 km, Volumen 120 Mio. EUR, 14 Monate vor Plan fertiggestellt")? Ein typisches Szenario: Ein PL Freileitungsbau bei einem EPC verhandelt mit einem Übertragungsnetzbetreiber. Er argumentiert mit "Steuerung von 3 Freileitungsprojekten parallel (SuedOstLink-Zuarbeit), 220 km Gesamttrasse, NABEG-Genehmigungsprozess eigenverantwortlich begleitet" und erreicht einen deutlichen Gehaltssprung. Zweiter Hebel: Die 4 TSOs investieren bis 2035 Milliarden in den Netzausbau – Projektleiter mit Freileitungserfahrung sind der größte Engpass. Wer zusätzlich Erdkabel-Erfahrung (Hybridtrassen) nachweisen kann, verhandelt über dem Erstangebot. Dritter Punkt: Verhandle einen Firmenwagen und Montagezulagen (bei Außeneinsatz) separat zum Grundgehalt.

Weiterbildung

Zertifizierungs-Roadmap: Diese Weiterbildungen zahlen sich aus.

Jede Zertifizierung wirkt direkt auf dein Gehalt. Die folgende Übersicht zeigt Kosten, Dauer und Schwierigkeitsgrad.

IPMA Level C (Certified Project Manager)
GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement
Kosten
3.500–4.500 EUR
Dauer
3–6 Monate Vorbereitung
Schwierigkeit
Schwer
Hochwertigste PM-Zertifizierung in DACH. Bei TenneT, 50Hertz und Amprion ist IPMA Level C für Senior-PL-Rollen de facto Pflicht. Prüft Kompetenz auf Senior-Projektleiter-Niveau: 3-Stunden-Klausur plus 60-minütiges Assessment.
Schwer
NABEG-Genehmigungsrecht (Planfeststellung Energieleitungen)
BDEW-Akademie, BNetzA-Schulungsprogramm
Kosten
1.500–2.200 EUR
Dauer
3 Tage
Schwierigkeit
Mittel
NABEG-Verfahren (Bundesfachplanung, Planfeststellung) ist der regulatorische Rahmen für alle Netzausbau-Großprojekte. PLs mit NABEG-Expertise steuern Genehmigungsprozesse eigenständig und sind bei TSOs mehr wert als PLs ohne diese Kenntnis.
Mittel
Sachkunde Hochtemperaturleiterseile (HTLS)
Nexans Academy, Prysmian Training Center
Kosten
1.800–2.500 EUR
Dauer
3 Tage
Schwierigkeit
Mittel
HTLS-Beseilung (z.B. ACCC, TAL) ist die Technologie zur Leistungserhöhung bestehender Trassen ohne Neubau – ein Mega-Trend 2026. PLs mit HTLS-Erfahrung sind bei Netzverstärkungs-Projekten aller 4 TSOs stark nachgefragt.
Mittel
DIN EN 50341 Freileitungs-Bemessung (Vertiefung)
VDE-Bildungswerk
Kosten
1.200–1.800 EUR
Dauer
2 Tage
Schwierigkeit
Mittel
Vertiefte Kenntnis der Freileitungsnorm inkl. Eislasten, Windlasten und Maststatik. Notwendig für die technische Prüfung von Trassierungsplanungen und die Abnahme von Mastgründungen.
Mittel
Projekt-Realität

Typische Projekte — Volumen, Dauer, Technologie.

Die Art und Größe deiner Projekte entscheidet maßgeblich über dein Gehalt. Hier typische Projektszenarien mit Volumen, Dauer und Schlüsseltechnologien.

Neubau 380-kV-Freileitung Korridor B (85 km, Amprion)
120–180 Mio. EUR· 36–48 Monate (Planfeststellung + Bau)
380-kV-Donaumast/TonnenmastACSS/TW-LeiterseileBohrpfahlgründungenNABEG-PlanfeststellungKreuzungsvereinbarungen DB/Autobahn
Gesamtprojektverantwortung für eine 380-kV-Neubaustrecke: NABEG-Genehmigung, Grundstücksverhandlungen mit 200+ Eigentümern, Montage-Steuerung von 4 parallelen Bautrupps, Seilzug-Koordination über Bundesstraßen und Bahnstrecken. CV-Premium: 380-kV-Freileitungs-PLs mit Trassenlängen >50 km werden 2026 bei allen TSOs mit Signing-Bonus geworben.
HTLS-Beseilung 220-kV-Bestandsleitung (120 km, TenneT)
35–50 Mio. EUR· 18–24 Monate
HTLS ACCC-LeiterseileMastverstärkungProvisorische BeseilungArbeit unter Spannung (AuS)DIN EN 50341 Nachweis
Netzverstärkung durch Hochtemperaturleiterseile: 50-100% mehr Übertragungskapazität ohne Trassenneubau. Herausforderung: Seilzug unter laufendem Betrieb mit provisorischer Umgehung, Maststatik-Nachrechnung für höhere mechanische Lasten. HTLS-Erfahrung ist 2026 einer der stärksten Karrierebeschleuniger.
Erneuerung 110-kV-Freileitung Waldgebiet (25 km, Westnetz)
15–22 Mio. EUR· 18–24 Monate
110-kV-StahlgittermasteWaldschneise-ManagementNaturschutz-KompensationCEF-MaßnahmenHubschrauber-Seilzug
Freileitungserneuerung im naturschutzrechtlich sensiblen Gebiet: Artenschutz-Gutachten, CEF-Maßnahmen (vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen), Abstimmung mit Forstamt und Naturschutzbehörde. Genehmigungserfahrung in naturschutzrelevanten Gebieten ist bei DSOs ein Gehaltsplus.
Selbstständig

Freelancer-Tagessätze für Projektleiter Freileitungsbau.

Alternative zur Festanstellung: Als selbstständige Fachkraft kannst du deutlich mehr verdienen — trägst aber auch mehr Risiko.

Typische Tagessätze Projektleiter Freileitungsbau (2026)
Netto-Honorar pro Projekttag – je nach Seniorität und Auftraggebertyp
Junior
580 €
0–3 Jahre
Senior
900 €
3–8 Jahre
Lead / Expert
1250 €
8+ Jahre
Auslastung typisch: 180–200 Tage/Jahr (80-90%) – Freileitungsbau hat saisonale Schwankungen (Winterpause, Brutzeiten)
Vorteile
  • Höherer Netto-Verdienst als Festanstellung bei vergleichbarer Seniorität
  • Hohe Tagessätze durch Engpass an Freileitungs-PLs
  • Abwechslungsreiche Projekte mit viel Außeneinsatz
  • Starkes Netzwerk durch Zusammenarbeit mit TSOs, EPCs und Planungsbüros
Nachteile
  • Hohe Reisebereitschaft erforderlich (60-80% Außeneinsatz)
  • Saisonale Auslastungsschwankungen (Winter, Vogelschutz-Sperrzeiten)
  • Keine bezahlte Krankheit/Urlaub – 15.000 EUR Puffer einplanen
  • Firmenwagen/Reisekosten selbst tragen (3.000-8.000 EUR/Jahr)
Remote-Anteil

Remote-Work in der Energiewirtschaft: Was ist realistisch?

Anlagenpräsenz vs. Home-Office: Der Remote-Anteil hängt stark vom Arbeitgebertyp und Aufgabenfeld ab.

ArbeitgebertypRemote-AnteilVisualisierung
Übertragungsnetzbetreiber (TSO)30%
Verteilnetzbetreiber (DSO)25%
OEM / Hersteller35%
EPC / Dienstleister15%
Gehaltsimpact: Weniger bei reinen Remote-Rollen (selten möglich). Projektleiter Freileitungsbau haben den niedrigsten Remote-Anteil aller Planungs-Berufe in der Energiewirtschaft – Trassenbegehungen, Montage-Überwachung und Grundstücksverhandlungen erfordern physische Präsenz. Die Planungs- und Genehmigungsphase (12-18 Monate) erlaubt typisch 2 Tage Home-Office, die Bauphase (18-24 Monate) fast ausschließlich Vor-Ort-Präsenz. Bei TSOs wie Amprion und 50Hertz gibt es in der Planungsphase 2-3 Tage Remote, bei EPC-Dienstleistern wie Omexom und SAG ist durchgehende Baustellen-Präsenz der Normalfall. Kompensation: Montagezulagen bei Außeneinsatz und Firmenwagen als Standard-Benefit.
Karrierepfad-Alternativen

Fach- oder Führungskarriere?

Ab Senior-Level trennen sich die Wege. Beide Pfade führen zu ähnlichen Gehältern — aber mit unterschiedlichen Anforderungen und Aufgaben.

Fachkarriere
Principal Engineer Freileitungstechnik / Trassenplaner
Du wirst zum technischen Spezialisten für Freileitungsplanung, Maststatik oder HTLS-Technologie. Du prüfst Trassierungen, erstellst Unternehmensstandards und bist interner Gutachter für komplexe Sonderfälle (Mastverstärkung, Überspannung, Kreuzungsproblematiken). Bei TSOs sind Principal-Rollen formalisiert und gehaltstechnisch gleichwertig mit Führung.
Typische Vorteile
  • Technische Tiefe statt Personalverantwortung und Gremienarbeit
  • Hoher Marktwert als Freileitungsexperte – international gefragt
  • Weniger Reisezwang als PL (Büro-lastigere Tätigkeit)
  • Beratungsmandate bei internationalen Netzausbau-Projekten möglich
Führungskarriere
Programmleiter Freileitungsbau / Head of Grid Construction
Du führst 8-20 Projektleiter, verantwortest ein Freileitungs-Portfolio von 500+ Mio. EUR und steuerst das Investprogramm strategisch. Abstimmung mit BNetzA, Landesbehörden und Vorstand. Auf Programm-Level entstehen die höchsten Boni und LTI-Pakete der Branche.
Typische Vorteile
  • Höchstes Gehaltspotenzial mit variabler Vergütung
  • Strategischer Einfluss auf den deutschen Netzausbau
  • Klarer Weg Richtung Geschäftsführung oder Vorstand Technik
  • Netzwerk auf C-Level bei TSOs und EPC-Konzernen
Was Kandidaten sagen

Echte Stimmen. Anonymisiert.

Stimmen von Kandidaten, Stand 2025/2026.

★★★★★
„Wasserstoff war für mich Hobby — alle drei großen Pilot-Projekte habe ich nebenbei durchgearbeitet. Hannes hat das in meinem Profil ganz nach vorne gezogen mit Begründung: H2 ist gerade der Pioneer-Premium. Wechsel von 84k auf 108k zu einem Energieversorger der gerade Wasserstoff-Strategie aufbaut.“
Senior Energie-Ingenieur, Mitte 30, Niedersachsen
Klassisch zu Wasserstoff-Pionier
84k auf 108k, 5 Monate
★★★★★
„Netzplaner-Wechsel zu einem Übertragungsnetzbetreiber war intern bei meinem alten Arbeitgeber undenkbar — falsche Branche, falsche Größe. ADVERGY hat den Übergang strukturiert: Drei Monate Vorbereitung mit gezielter Weiterbildung, dann die Bewerbung. Hat geklappt mit 19k mehr und Tarif-Vorteilen.“
Netzplaner Strom, Anfang 40, Bayern
Stadtwerk zu Übertragungsnetzbetreiber
78k auf 97k plus Tarif, Q4 2025
★★★★★
„Asset-Management mit PPA-Schwerpunkt war ein Markt von dem ich kaum gehört hatte. Christian hat mir gezeigt dass mein Hintergrund als Anlageningenieur dort 20 bis 25 Prozent mehr wert ist als in klassischen Betreiber-Rollen. Drei Monate später habe ich angefangen — 96k statt 78k.“
Anlageningenieur, Ende 30, Hessen
Klassischer Betrieb zu Asset-Management
78k auf 96k, 3 Monate
★★★★★
„Ich war zehn Jahre Erzeugungs-Ingenieur in der Kohle-Verstromung — viele Recruiter haben mich abgeschrieben weil keine Zukunft. ADVERGY hat das umgedreht: Operative Großanlagen-Erfahrung ist genau das was Wasserstoff-Großanlagen-Betreiber suchen. Heute bin ich dort Senior und werde gehört.“
Senior Erzeugungs-Ingenieur, Anfang 40, Nordrhein-Westfalen
Konventionell zu Erneuerbare
82k auf 102k, 6 Monate
★★★★★
„Bei meinem alten Stadtwerk gab es keine Aufstiegsperspektive — drei Hierarchie-Ebenen, alle blockiert. Über ADVERGY bin ich bei einem regionalen Versorger gelandet wo die Teamleitung von Tag eins versprochen war. Heute leite ich ein Team von zehn Leuten mit 22k mehr.“
Energiewirtschafts-Ingenieur, Mitte 30, Sachsen
Hierarchie-Aufstieg via Wechsel
72k auf 94k, 4 Monate
★★★★★
„Smart-Grid-Erfahrung war meine Nische — sehr spezifisch, schwer zu vermarkten. Hannes hat zwei Energieversorger identifiziert die exakt diese Kombination suchen. Bei beiden hatte ich ein Erstgespräch, beim zweiten den Zuschlag. Plus 16k und endlich Projekte die mich technisch fordern.“
Smart-Grid-Spezialist, Ende 30, Baden-Württemberg
Nischen-Profilierung
86k auf 102k, Q1 2026
★★★★★
„Was ADVERGY geleistet hat: Vorab-Briefing zu jeder Firma. Bei einem Versorger habe ich vor dem Interview erfahren dass die gerade auf SAP IS-U umstellen — meine SAP-Erfahrung war plötzlich der entscheidende Pluspunkt im Gespräch. Ohne den Hinweis hätte ich das Thema nie angeschnitten.“
Energiedaten-Ingenieur, Mitte 30, Hamburg
Interview-Vorbereitung Impact
76k auf 92k, Q3 2025
Offene Positionen

Aktuelle Energie-Stellen.

Offene Stellen im Bereich Projektleiter Freileitungsbau — exklusive Positionen, die nicht auf Jobportalen ausgeschrieben sind.

Neu · Exklusiv
Projektleiter Freileitungsbau (m/w/d) – Projekte der Energiewende
📍 Hamburg · 🏢 TSO / Netzbetreiber · 🚗 Firmenwagen + Tarif
85–110k € brutto/Jahr + Bonus
Top-Arbeitgeber · Exklusiv
Senior Projektleiter Freileitungsbau (m/w/d)
📍 München · 🏢 OEM / Hersteller · 💰 Tarif + LTI
107–117k € brutto/Jahr
Exklusiv über uns
Projektleiter Freileitungsbau (m/w/d) – Projektentwickler
📍 Düsseldorf · 🏢 Utility / RWE-Umfeld · 🏠 Home-Office-Anteil
80–92k € brutto/Jahr
Exklusiv über uns
Projektleiter Freileitungsbau (m/w/d) – EPC Großprojekte
📍 Berlin / Remote · 🏢 EPC-Dienstleister · 📚 3.000€ Weiterbildungsbudget
70–87k € brutto/Jahr
Typische Verläufe

Typische Verläufe: So kann ein Wechsel das Gehalt verändern.

Modellhafte Verläufe, keine realen Einzelfälle.

70.000 €→87.000 €

Projektleiter Freileitungsbau aus Hamburg – Wechsel von EPC → Übertragungsnetzbetreiber, +Tarif und Pension

86.000 €→106.000 €

Senior Projektleiter Freileitungsbau aus München – Wechsel in Konzern + 15% Bonusregelung

70.000 €→80.000 €

Projektleiter Freileitungsbau aus NRW – Wechsel von DSO → OEM, inkl. Firmenwagen und Weiterbildung

FAQ

Häufig gestellte Fragen zum Projektleiter Freileitungsbau Gehalt.

Wie viel verdient ein Projektleiter Freileitungsbau 2026?
Der Median eines Projektleiter Freileitungsbau liegt 2026 bei 82.000 € brutto pro Jahr. Einsteiger starten bei etwa 65.000 €, erfahrene Profis mit Großprojekt- oder Führungsverantwortung erreichen bis zu 115.000 € und mehr. Die größten Einflussfaktoren sind Arbeitgebertyp (TSO, OEM, EPC, DSO), Segment-Spezialisierung und Region.
Was verdient ein Projektleiter Freileitungsbau bei einem Übertragungsnetzbetreiber?
Bei TSOs wie TenneT, 50Hertz, Amprion oder TransnetBW verdienen Projektleiter Freileitungsbau im Median rund 92.000 € – mehr als der Branchendurchschnitt. Mit Tarifvertrag, Bonus und betrieblicher Altersvorsorge liegt das Gesamtpaket oft höher. Voraussetzung ist typischerweise ein abgeschlossenes Studium und mehrjährige Berufserfahrung im relevanten Segment.
In welchem Bundesland verdient man am meisten?
Hamburg und Bayern zahlen in der Energiewirtschaft am besten. In Hamburg profitiert die Offshore-Wind-Industrie und die Konzernzentralen von HanseWerk und Vattenfall, in Bayern Siemens Energy, Bayernwerk und TransnetBW. Zu ostdeutschen Bundesländern besteht ein Abstand – allerdings bei deutlich niedrigeren Lebenshaltungskosten in Dresden, Leipzig oder Erfurt.
Welche Zusatzqualifikationen steigern das Gehalt am meisten?
Die drei stärksten Gehaltstreiber für Projektleiter Freileitungsbau sind: 1) Segment-Spezialisierung (HGÜ, Offshore-Wind, H2-Großanlagen), 2) Projektmanagement-Zertifikate (IPMA Level C/D, PMP) und 3) technische Zertifizierungen (IEC 61850, GWO, ATEX). Eine Kombination dieser Qualifikationen kann das Gehalt steigern. Besonders wertvoll ist internationale Projekterfahrung (UK, Dänemark, Niederlande).
Wie viel verdient ein Projektleiter Freileitungsbau netto?
Bei einem Bruttojahresgehalt von 82.000 € bleiben einem ledigen Projektleiter Freileitungsbau in Steuerklasse 1 etwa 3550-3850 Euro netto pro Monat. Verheiratete in Steuerklasse 3 kommen auf 3950-4250 Euro netto. Der genaue Betrag hängt von Steuerklasse, Kirchensteuer, Bundesland und Krankenversicherung ab.
Nach Stadt

Projektleiter Freileitungsbau Gehalt nach Stadt.

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